Opernhaus in Dortmund

Das Theater Dortmund (auch Stadttheater Dortmund) ist mit über 500 Mitarbeitern eines der größten Theater Deutschlands. Es gliedert sich in die fünf Sparten Konzerte, Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Kinder- und Jugendtheater, welche jeweils unter eigener künstlerischer Leitung stehen.

Das Große Haus – Neubau der Oper 1966
Bei der Betrachtung des 1958–1965 aus Stahl, Glas und Beton erbauten Opernhauses fällt zuerst die große Kuppel über dem Zuschauerraum ins Auge. Drei Widerlager tragen drei 70 Zentimeter breite Betonbogen, zwischen denen die 8,5 cm dicke, eher flach gehaltene Betonkuppel aufgespannt ist. 16,90 m hoch ist der Scheitelpunkt der Kuppel, ein Kreis um die Widerlager hätte einen Durchmesser von 62,36 m. Die Kuppel ist mit dreieckigen Kupferplatten eingedeckt.[41] Die von den Bogen überspannten Seiten sind verglast, sodass Foyer und Treppenaufgänge jederzeit einsehbar sind.

Hinter der Kuppel erhebt sich der Querriegel mit Bühnenaufbau und Funktionsräumen. Das Dach des rechteckigen Foyers ist als Terrasse ausgeführt, die die Kuppel umgibt.

Oper
Die Oper in Dortmund wurde im Folgenden zunächst von Paul Hager und schließlich von Horst Fechner und John Dew geleitet. Das Opernhaus beherbergt das Ballettensemble des Theaters, war bis 2002 Spielstätte der Philharmonischen Konzerte der Dortmunder Philharmoniker (heute Konzerthaus Dortmund) und bietet Raum für ca. 1170 Zuschauer. Die Oper stand von 2002 bis 2010 unter der Direktion, von 2007 bis 2010 unter der Intendanz von Christine Mielitz. Jens-Daniel Herzog übernahm am 1. August 2011 die Intendanz. Im April 2014 wurde sein Vertrag bis zum 31. Juli 2021 verlängert.[45]

Die über 100 Musiker der Philharmonie spielten 2002-2007 unter der Leitung von Generalmusikdirektor (GMD) Arthur Fagen, ab der Spielzeit 2008/09 bis Sommer 2013 unter GMD Jac van Steen. Ihm folgte als GMD mit Beginn der Spielzeit 2013/2014 der Berliner Gabriel Feltz Hauptverantwortlich für Direktion und Choreographie des Balletts ist seit 2003 Wang Xinpeng.

Nach der Zerstörung des Opernhauses im Zweiten Weltkrieg, fand die Oper in dem 1950 fertig gestellten Gebäude am Hiltropwall ihre vorläufige neue Spielstätte. 1966 zog die Oper in das neu gebaute und bis heute aktuelle Opernhaus am Platz der alten Synagoge um, welches unter Generalmusikdirektor Wilhelm Schüchter mit der Aufführung des Rosenkavaliers von Richard Strauss eingeweiht wurde.

Ab Mai 2008 steht der Oper mit der Kinderoper in einem Neubau in unmittelbarer Nähe zum Schauspielhaus an der Ecke Hiltropwall/Hövelstraße eine weitere Spielstätte für rund 100 Besucher zur Verfügung.

Mit Beginn des 21. Jahrhunderts verschärfte sich in Dortmund wieder die Opernkrise. Im Schnitt war weniger als die Hälfte der Plätze verkauft (46,1 Prozent ohne Freikarten) – was die schlechte Auslastung des Musiktheaters 2009/10 mit 50,3 Prozent noch einmal unterbot.

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Hiltropwall 9
44137 Dortmund

Geodaten: 51.510929, 7.461057  (kopieren und einfügen bei Google Maps)

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