Rhein-Ruhr Zentrum in Mülheim an der Ruhr

Das RheinRuhrZentrum (kurz: RRZ, eigene Schreibweise: Rhein-Ruhr Zentrum) war bei seiner Eröffnung 1973 Deutschlands erstes und damit größtes überdachtes Einkaufszentrum. Es liegt im Osten von Mülheim an der Ruhr an der Grenze zu Essen und verfügt heute über rund 79.000 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Geschichte
Das 200.000 Quadratmeter große Gelände wurde bis 1929 von der Zeche Humboldt des Mülheimer Bergwerks-Vereins genutzt. Danach diente es als Kohlenumschlaganlage.

Nach ersten Planungen im Jahre 1970 wurde am 1. März 1973 das rund 150 Millionen DM teure Einkaufszentrum mit damals 57 Geschäften eröffnet. Entwickelt wurde das Projekt vom Architekten Walter Brune, der zuvor bereits mehrere Kaufhäuser unter anderem für Karstadt und Horten gebaut hatte und später die Kö-Galerie entwickelte.[1] Zu dieser Zeit waren die Stinnes AG, die Karstadt AG, C&A Brenninkmeyer und der Otto Warenhausgesellschaft die Eigentümer.

1978 gewann das RheinRuhrZentrum nach Umbau des Otto-Warenhauses 31 weitere Einzelhandelsfachgeschäfte hinzu.

Von 1992 bis 1993 wurde das RheinRuhrZentrum erheblich erweitert und ausgebaut. Der Altbaubereich wurde umstrukturiert und mit Glaskuppeln ausgestattet, so dass viele Shopping-Malls und Geschäfte sich neu darstellen. Im Osten, Süden und Westen wurden umfangreiche Neubauteile mit großflächigen, lichtdurchfluteten Malls errichtet. Die Außenfassade erhielt eine neue Aussage.

1998 begannen die Bauarbeiten zur Erweiterung des RheinRuhrZentrums um den Bereich Süd zu einem Urban Entertainment Center.

2006 fand die Übernahme durch die RheinRuhrZentrum GmbH&Co.KG, einer gemeinsamen Gesellschaft der Merrill Lynch-Gruppe und der ECE-Gruppe, statt.

Derzeit befinden sich über 200 Fachgeschäfte sowie umfangreiche Gastronomie- und Entertainment-Angebote im RheinRuhrZentrum. Angrenzend befindet sich das ehemalige Verwaltungsgebäude der Stinnes AG, das heute die Hauptverwaltung der Brenntag-Gruppe (Chemiedistribution) beherbergt.

Bis zu 40.000 Besucher kommen an normalen Verkaufstagen. An „langen Samstagen“, besonders vor Weihnachten, können es bis zu 80.000 Besucher werden. Der Umsatz steigerte sich von rund 139 Millionen DM (1973) bis auf etwa 360 Millionen Euro (2002).

YoungFashionMall
Die YoungFashionMall ist eine so genannte Mall in der Mall. Diese hat sich auf die Mode von Teenagern spezialisiert. Des Weiteren findet sich hier ein Bowlingcenter (separater Bereich im Untergeschoss).

Food Lounge
Neben einer Reihe von Schnellimbissen befindet sich hier weitere, andere Gastronomie, wie Eiscafés, Cocktailbars, offene Restaurants und Kneipen. In Sommernächten bieten die zahlreichen Gastronomien ihre Dienste bis 24 Uhr an. Angrenzend befindet sich ein CinemaxX-Kino, sowie ein Casino innerhalb der Food Lounge, welches ebenfalls eine Gastronomie betreibt. Im oberen Bereich befindet sich ein Kinderparadies.

Der Festival Garden wurde im April 2013 in Food Lounge umbenannt, das für ein jüngeres und frischeres Konzept stehen soll.

Trödelmarkt
Jeden ersten Sonntag im Monat findet im und um das Rheinruhrzentrum ein großer Trödel- und Antikmarkt statt.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel RheinRuhrZentrum aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Für die Anreise mit dem Navi geben Sie bitte folgende Adresse ein:

Humboldtring 19
45472 Mülheim an der Ruhr

Geodaten: 51.437386, 6.956438  (kopieren und einfügen bei Google Maps)

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