Zeche Friedrich Heinrich Schacht 3 Norddeutschland in Kamp-Lintfort

Im Jahr 1925 wurden auf dem Bergwerk zum ersten Mal in einem Streb stählerne Grubenstempel eingesetzt.[1] Im selben Jahr übernahm das Bergwerk jeweils eine Kommanditbeteiligung an den zehn Kohlenhandelsgesellschaften des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats.[6] Außerdem wurde in diesem Jahr das Feld Norddeutschland erworben. Das Feld blieb aber zunächst selbstständig.[1] Im Jahr 1926 trat das Bergwerk erneut dem Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikat bei.[6] Im selben Jahr wurde mit der Ausrichtung des Nordfeldes begonnen.[1] Außerdem beteiligte sich das Bergwerk an der Gründung der Aktiengesellschaft für Kohleverwertung.[6] Im Jahr 1927 wurden die Felder Vluyn, Vluyn II und Heinrich erworben. Im selben Jahr wurde der Schacht 2 bis zur 4. Sohle durchschlägig. Im Jahr darauf wurde das Feld Camp V erworben.[1] Im selben Jahr begann der Aufschluss des Feldes Norddeutschland, indem mit den Teufarbeiten für den Schacht 3 begonnen wurde.[6]

Im Jahr 1931 wurde das Feld Norddeutschland nun komplett übernommen. Das Feld hatte eine Größe von 12,4 km2, der im Feld befindliche Schacht 3 hatte eine Teufe von 381 Metern. Durch die Übernahme des Feldes Norddeutschland war die gesamte Berechtsame nun angewachsen auf 65 km2. Zur Verbindung mit dem Feld Norddeutschland wurde auf der 1. Sohle ein Durchschlag mit dem Schacht Norddeutschland erstellt. In diesem Jahr wurden 39 Feierschichten eingelegt. Im Jahr 1932 wurden 65 Feierschichten, im Jahr 1933 wurden 37 Feierschichten und im Jahr 1934 wurden 43 Feierschichten eingelegt. Im selben Jahr wurde mit dem Aufschluss des Feldes Camp V begonnen.[1] Um einen eigenen Landabsatzhändler zu haben, wurde im Jahr 1935 wurde die Wilhelm Wehnert Kohlenhandelsgesellschaft mbH übernommen.[6] Im Jahr 1936 wurden die Felder Vluyn, Vluyn II und Heinrich an die Niederrheinische Bergwerks AG abgegeben. Durch diese Maßnahme verkleinerte sich die Berechtsame, sie umfasste nun eine Fläche von 58,4 km2.[1] Im Jahr 1937 übernahm die Zeche Friedrich Heinrich eine namhafte Beteiligung des Aktienkapitals der Schwesterzeche Heinrich Robert.[6] 1938 wurden die Teufarbeiten am Wetterschacht 3 wieder aufgenommen und der Schacht wurde bis zur 3. Sohle tiefer geteuft.[1] Die Zeche Friedrich Heinrich erwarb eine Beteiligung an der Steinkohlen-Elektrizitäts AG.[6] Die Teufarbeiten am Wetterschacht 3 wurden weiter geführt. Außerdem wurden die Felder Humboldt 1 und Humboldt 2 erworben.[1] Dadurch wuchs die Berechtsame weiter an und umfasste nun eine Fläche von 89,7 km2.[4] Das Grubenfeld von Friedrich Heinrich hatte zu diesem Zeitpunkt fast schon wieder seine alte Größe erreicht [3]. Im Jahr 1940 war der Schacht 3 bis auf eine Teufe von 474 Metern geteuft. Im Folgejahr wurde der Schacht 1 bis auf eine Teufe von 642 geteuft und bei einer Teufe von 500 Metern wurde eine neue 4. Sohle angesetzt. Die alte 4. Sohle wurde nun zur Zwischensohle[1]. Die Gesellschaft Friedrich Heinrich erwarb eine Kommanditbeteiligung an der Kohlenhandelsgesellschaft des Rheinisch-Westfälischen Kohlen-Syndikats [6] ,und es begannen die Planungen für einen Ausbau des Bergwerks [3]. Im Jahr 1942 der Schacht 2 bis zur 5. Sohle auf 600 m tiefer abgeteuft. Außerdem wurde zum ersten Mal ein Kohlenhobel auf dem Bergwerk eingesetzt [1]. Im Jahr 1943 begann die Gesellschaft Friedrich Heinrich im Feld Humboldt mit Bohrarbeiten [6] für das anstehende Gefrierverfahren zum Abteufen der Schächte 4 und 5 [1]. Aufgrund der Kriegseinwirkungen wurden die Arbeiten später unterbrochen und erst einmal ausgesetzt. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde insbesondere die Kokerei stark beschädigt. Auch die weiteren Werksanlagen wurden durch Bombenangriffe in großem Umfang beschädigt.

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