Zeche Hannover in Bochum

Malakowturm über Schacht 1 der Zeche Hannover in Bochum

Das Steinkohlenbergwerk „Zeche Hannover“ begann 1870 mit dem Steinkohleabbau. Die Zeche hatte damals zwei Schächte. Über jedem Schacht wurde ein mächtiger Malakowturm gebaut, die durch ein Maschinenhaus miteinander verbunden waren. In diesem Maschinenhaus standen die beiden Fördermaschinen.

1872 kaufte Alfred Krupp die Zeche auf. Da auch die Zeche Hannibal von Krupp übernommen wurde, sind beide Zechen 1899 vereinigt worden.

Aber auch hier ereignete sich, wie bei so vielen anderen Zechen auch ein größeres Grubenunglück. Am 23. September 1939 wurden durch eine Schlagwetterexplosion 20 Kumpel getötet und 19 verletzt.

Während des Zweiten Weltkrieges waren hier bis zu 2.000 Zwangsarbeiter beschäftigt und bei Luftangriffen wurden die Tagesanlagen der Zeche ziemlich zerstört. Die Anlagen wurden aber nach Kriegsende wieder aufgebaut.

Im Jahr 1973 wurde das Bergwerk in Bochum dann endgültig stillgelegt.

Heute sind nur noch Teile der ehemaligen Zeche Hannover stehengeblieben. Zum Beispiel der wuchtige Malakowturm über Schacht 1 mit der anliegenden Maschinenhalle, in der sich ein Museum befindet. Außerdem stehen noch zwei Diffusoren neben dem ach noch erhaltenen Grubenlüftergebäude. In dem Grubenlüftergebäude befindet sich heute eine kleine Gaststätte, in der auch regelmäßig Kleinkunst aufgeführt wird.

Für die Anreise mit dem Navi geben Sie bitte folgende Adresse ein:

Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum

Geodaten: 51.504699, 7.164438  (kopieren und einfügen bei Google Maps)

Zeche Hannover Hordel von glasenuhr

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Zeche Hannover
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